Schulze sucht das Glück

Ein Tubaspieler führt eine Gruppe durch eine belebte Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel.
„Schulze sucht das Glück“ im Frankfurter Bahnhofsviertel | Foto: Rainer Rüffer

Es ist Samstagabend, die Prostituierten bereiten sich auf eine lange Nacht vor, die Hütchenspieler sind auf der Straße, die Türsteher der Nachtclubs locken die Gäste. Die Druckräume für die Drogenabhängigen schließen bald und durch diesen Schmelztiegel geht eine Prozession mit Musik, vorneweg der Schulze auf der Suche nach seinem Glück.

Das Bahnhofsviertel reagiert auf diese Prozession. Manche applaudieren, wenige pöbeln, viele bleiben stehen, beobachten den Glückszug und das Treiben des Schulze auf der Suche nach einem Neuanfang, einer Arbeit, einer Wohnung und einer Frau. Das Publikum begleitet Schulze auf diesem Weg, beobachtet seine Erfolge und sein Scheitern an verschiedenen Stationen des Bahnhofsviertels.

Eine Gruppe zieht nachts an einem blau beleuchteten Live-Show-Lokal im Frankfurter Bahnhofsviertel vorbei.
Eine Station von „Schulze sucht das Glück“ | Foto: Rainer Rüffer

Stückentwicklung
Claudia Kattanek und Jochen Langner

Regie
Claudia Kattanek und Jochen Langner

Mit
Tobias Schulze und dem Quintett ‚Hotel Ost‘ im Hotel Nizza und dem Bahnhofsviertel

Form
Etappentheater

Jahr
2007