Winterlied
Dokumentarisches Hörspiel von Jochen Langner / Deutschlandfunk 2026

„Die Zeit faltet sich und berührt die Gegenwart.“
Aus „Winterlied“
„Winterlied“ ist ein dokumentarisches Hörspiel von Jochen Langner. Ausgangspunkt ist eine Spurensuche: Vier Frauen aus der Ukraine, Belarus und Russland erzählen davon, wie es ihnen seit dem russischen Überfall auf die Ukraine ergangen ist. Einige von ihnen leben heute im Exil.
Zum Hörspiel
Programmtext des Deutschlandfunks · Quelle: Hörspiel und Feature
Jochen Langner hat in den vergangenen Jahren immer wieder Projekte realisiert, die den Zweiten Weltkrieg und seine Nachwirkungen umkreisen. Aus diesen Arbeiten entstanden Kontakte, Reisen und Freundschaften in Osteuropa – mit Schauspielerinnen, Regisseurinnen, Theatermachern und Kulturschaffenden.
„Winterlied“ fragt, was aus diesen Verbindungen geworden ist. Wie leben die Beteiligten heute? Was bedeutet Nähe, wenn Krieg, Exil und politische Gewalt Biografien neu ordnen? Und warum zieht es den Autor immer wieder nach Osteuropa?
Das Hörspiel verbindet Gespräche mit Frauen aus der Ukraine, Belarus und Russland mit einer persönlichen Spurensuche zur Geschichte des eigenen Vaters.
Hörproben
Audiotrailer I
Audiotrailer II
Das Hörspiel ist beim Deutschlandfunk abrufbar.

Aufnahmesituation während der Produktion von „Winterlied“, im Wissenschafts- und Kulturpalast Warschau. Foto: Jochen Langner
Pressestimmen
„Diese Offenheit ist zugleich die Stärke und die Schwäche von Langners ›Winterlied‹. Aus den Recherchen nach seinem Vater nimmt er die Erkenntnis mit, dass sie letztendlich auf ihn selbst verweist und nicht auf seinen Vater. Das trifft auch auf seine Gesprächspartnerinnen zu, die eher für sich selbst stehen, denn als Zeuginnen des Epochenumbruchs, der sich gerade vollzieht.“
Jochen Meißner, KNA Mediendienst / Hörspielkritik, „Gefaltete Zeit“, 23.01.2026
„Wo auch immer man hinreist, sich selbst hat man immer dabei.“
„Winterlied“ ist somit auch ein Stück über Sackgassen und lose Enden.
Alexander Matzkeit, epd medien, „Sackgassen und lose Enden“, 02.02.2026
Vollständiger Artikel
Rechercheorte

Form
Dokumentarisches Hörspiel
Von
Jochen Langner
Mit
Hanna Werth und Jochen Langner
Regie
Jochen Langner
Künstlerische Mitarbeit und Beratung
Elena Ubrig und Dr. Werner-Dieter Klucke
Storytelling
Hanna Steger
Ton und Technik
Stegermeister
Dramaturgie
Sabine Küchler
Produktion
Autorenproduktion im Auftrag des Deutschlandfunk
Jahr
2026
Länge
89’36 Minuten
Förderung
Film- und Medienstiftung NRW